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	<title>Kultursehenswürdigkeiten</title>
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	<dc:creator>marijana@wmd.hr</dc:creator>
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	  <title>Kultursehenswürdigkeiten</title>
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	  <description>Das Leben der Einwohner der Riviera Paklenica ist untrennbar mit dem Gebirge verbunden. Im Velebit sind viele Einzelhöfe versteckt, auf deren Feuerstellen Sie die Reize der autochthonen Küche kosten können.

In einigen von ihnen können Sie auch den gesamten Urlaub im Geist vergangener Zeiten verbringen! Die Geschichte hinterließ hier viele Spuren: ein reiches Erbe von Gegenständen aus der Antike, die Festungen Paklaric und Vecka kula aus der Zeit der Türkeneinfälle, die altkroatische Kirche des hl. Petrus sowie die Totenraststeine, welche von den einstigen Begräbnisbräuchen der lokalen Bevölkerung stammen und ein spezifisches Phänomen dieser Gegend darstellen.

Auf Veliko Rujno, der größten Hochebene von Velebit, befindet sich die Kirche der hl. Maria, eine Gelöbnisstätte, zu welcher traditionell zu Mariä Himmelfahrt, am 15. August, gepilgert wird.

TURM VON VEČKO
Liegt am Kap des schönsten Strandes von Starigrad, der so genannten „Kuline“, am Rande von Večko polje (Feld von Večko). Wahrscheinlich war er ein Sichtturm, welcher im Spätmittelalter (14.&#45;16. Jh.) erbaut wurde, aber der Legende über den König Pasoglav nach, war der Turm ein Königshof. Die Legende über den König Pasoglav… Genaueres ...


„GRADINE“ UND GRABHAUFEN
Auf karstigen Gipfeln und herausragenden Velebiter Bergkämmen wurden in der Bronze&#45; und Eisenzeit Verteidigungsfestungen (mit Steinen, ohne Bindemittel), so genannte Gradine, errichtet. Sie dienten der Bevölkerung aus den umliegenden Hinterhöfen im Falle einer Gefahr als Zufluchtsort. Einige dieser Bauten dienten möglicherweise auch als ständige Siedlungen, in welchen lokale Herrscher ihren Sitz hatten. Heute sind sie zerstört, aber hie und da kann man noch ringförmige, teilweise meterhohe Wälle sehen. In der unmittelbaren Umgebung dieser Bauten befinden sich Grabhaufen, d.h. Ansammlungen von großen, runden Steinen, unter welchen sich aus Steinplatten hergestellte Sarkophage befinden, in welchen Machthaber begraben wurden. Der Großteil der Gräber wurde ausgegraben und geplündert, jedoch können sie in dem Gebiet des Hinterhofs Ljubotić, oberhalb von Tribanj&#45;Kruščice, noch gesichtet werden.

MUTTERGOTTESKIRCHE IN VELIKO RUJNO
In Veliko Rujno, dem höchsten Plateau von Velebit, das sich auf 900 m Seehöhe oberhalb von Starigrad&#45;Paklenica befindet, liegen die Reste der alten Muttergotteskirche sowie die neu errichtete. In der Vergangenheit lebte die hiesige Bevölkerung hauptsächlich von Viehwirtschaft und lebte den Großteil des Jahres über aus Gründen der Viehweide in den entfernteren Hinterhöfen von Velebit, weshalb auch diese kleine Kirche so hoch oben im Gebirge gebaut wurde. Da die kleine Kirche für die Bevölkerung von Starigrad zu eng wurde, erbaute das Volk im Jahre 1930 dank des Engagements des legendären Starigrader Priesters und Alpinisten Ante Adžija in der unmittelbaren Umgebung eine neue Kirche, indem es die Steine der alten Kirche verwendet hat, die zur Gänze abgebaut wurde. Obwohl sich der Lebensstil der Menschen dieser Gegend verändert hat, weil die Bevölkerung der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zur Küste umgesiedelt war und sich dem Tourismus gewidmet hat, blieb dennoch der Brauch der Pilgerreise zur Muttergotteskirche anlässlich des Feiertags von Mariä Himmelfahrt am 15. August erhalten. Auf diese Weise versammeln sich jedes Jahr immer mehr Pilger auf der Reise in Richtung Veliko Rujno, wo nach der feierlichen heiligen Messe in der Muttergotteskirche eine prächtige Prozession stattfindet. Jeder Haushalt bereitet für diesen Tag ein besonderes Menü zu und ladet Gäste, Verwandte und Freunde ein. In den Abendstunden findet auf der zentralen Starigrader Küste, der so gennanten „Bikarija“ ein großes Fest statt.

*Quelle: www.rivijera&#45;paklenica.hr</description> 
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	  <title>Die Kirche des hl. Petrus</title>
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	  <description>Die mittelalterliche Kirche befindet sich an der Jadranska Magistrala, zwischen der Starigrad und Selina. Rund um die Kirche ist der Friedhof, wo die Begrabungen bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts stattfanden. Erhalten geblieben sind eindrucksvolle Grabdenkmäler in der Form der massiven Steinplatten, teilweise geschmückt durch einfache, im flachen Relief eingearbeitete, aus dem 14. – 16. Jahrhundert stammende Darstellungen. Die Kirche wurde im vorromanischen, altkroatischen Stil, wahrscheinlich um die Jahrhundertwende des IX. Jahrhunderts erbaut.

In der Kirche ist ein kleineres Objekt erhalten geblieben. Man geht davon aus, dass dieses als Taufbecken diente. „Dem Fragment ist zu entnehmen, dass die Kirche eine Wohltäterin, die das Gelübde ablegte, errichten ließ, so wie der Bau von Kirchen und Kappelen in der altkroatischen Zeit üblich war.“ &#45; Rukavina, A: Glocken unter den Sternen, der „Lička župa“ Gospić, 1984.

In den letzten Jahren werden an der Kirche archäologische Forschungen durchgeführt, die bestimmt neue Erkenntnisse über diese Kirche an den Tag bringen werden.

Außer der Kirche des hl. Petrus, befinden sich auf diesem Gebiet noch einige, besichtigungswerte mittelalterliche Denkmäler:


	Die Festung der heiligen Dreifaltigkeit befindet sich ca. 6 km westlich von Starigrad&#45; Paklenica, in der Nähe des Ortes Tribanj &#45; Šibuljine und ist eine der größeren Festungen aus dem 6. Jahrhundert. Bisher kennt man sie auf dem Gebiet von Mljet bis zu Istrien.
	Die spätantike Militärfestung ist über dem Ort Modrič, in der Lage von Gradina angelegt;
	Die Festung Paklarić hat ihre Lage in der unmittelbaren Nähe des Eingangs in den Nationalpark Paklenica, auf der Höhe von 100 m über dem Meeresspiegel. Vom aufschlussreichen Wanderweg, der zur Festung führt, hat man einen wunderschönen Ausblick auf den ganzen Unter&#45;Velebit Kanal;
	Die Kirche des hl. Jurja befindet sich in Rovanjska, dem Ort ca. 10 km von Starigrad&#45;Paklenica entfernt.


*Quelle: www.rivijera&#45;paklenica.hr</description> 
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	  <title>Ethno&#45;Haus Marasović</title>
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	  <description>Im Ethno&#45;Haus Marasovic gibt es eine kleine Ethno&#45;Ausstellung: gezeigt wird ein Teil des erhaltenen Hausrats, sowie verschiedenartiges Werkzeug, das in der Viehzucht, der Landwirtschaft und bei anderen Tätigkeiten zum Einsatz kam. Die Sammlung erweckt die lange und interessante Vergangenheit der Menschen aus diesem Gebiet, ihre längst vergangene Lebensart, ihre Sitten, Bräuche und ihren Glauben zu neuem Leben.

Im Haus befindet sich auch ein kleines Informationspunkt mit einem Ethno&#45; Souvenirshop.

Das traditionelle Ethno&#45;haus befindet sich in unmittelbahrer Nahe des National Park Paklenica in kleinem Dorf Marasovici.


In dem authentischen Ambiente der &quot;Konoba&quot; des Ethno&#45;Hauses Marasovic haben Sie die Möglichkeit, in dem gastronomischen Angebot die traditionellen Gerichte dieser Region zu entdecken, die trotz ihrer Einfachheit und Bescheidenheit durch die Reichhaltigkeit ihres Geschmacks und Geruchs überzeugen.

Das, was der Olymp für die Griechen, der Mont Blanc für die Europäer, der Fuji für die Japaner, der Kilas für die Inder und Tibeter bedeutet, das bedeutet der Velebit für die Kroaten. Reich an charakteristischen Pflanzen und Tieren, dient dieses karstige Gebirge bereits seit Urzeiten menschlicher Existenz als Grundlage. Indoeuropäer, Ilirer, Japoden, Liburner, Romanen, Kroaten... Alle diese Völker lebten bereits in den Velebiter Gebieten und verschwanden nie vollkommen, da sie sich immer wieder mit den Neuankömmlingen assimilierten. Auf diese Weise fand ein beständiger Austausch zwischen Alteingesessenen und Neuankömmlingen statt, was Lebensgewohnheiten, Sitten, Glauben etc. betraf.
Seit Urzeiten gilt die Viehzucht als wichtigster Wirtschaftszweig. Die Art zu leben und zu arbeiten blieb &#45; sieht man von einigen unbedeutenden Variationen ab &#45; über Jahrhunderte hinweg identisch. Erst seit kurzem werden Veränderungen sichtbar.

Wenn das Weideland in den Küstengebieten im Sommer rar wurde, trieben die Schäfer ihre zahlreichen Schaf&#45; und Ziegenherden in das Gebirge, in dem sie sich zwischen fünf und sechs Monaten aufhielten. Auf den Gebirgshängen, in der Nähe von Weiden oder Wasserquellen, errichteten sie ihre Schäferunterkünfte &#45; bescheidene niedrige Häuser, die aus Trockenstein gebaut wurden.

Im Sommer weilten viele Menschen auf den Velebiter Weiden &#45; hiervon zeugen zahlreiche kleinere oder auch größere sakrale Objekte, wie z.B. kleine Kirchen, Kapellen, &quot;Mirilas&quot;, Altäre... Über den Velebit führten auch Karawanenhandelswege. Die Bewohnen brachten ihre Produkte, vor allem Salz, aber auch Holzschnitzereien, Feigen und andere landwirtschaftliche Produkte auf Pferden, Eseln aber auch auf ihrem eigenen Rücken nach Lika, wo sie das eben genannte für Mehl, Haushaltswaren und ähnliches eintauschten. Einer der Handelswege führte durch die Velika Paklenica &#45; entschied man sich für diesen Weg, schaffte man es in ca. zehn Stunden nach Lika.

Neben der Viehzucht waren die Bewohner auch in der Milchproduktion (Käse) tätig und beschäftigten sich mit der Wollverarbeitung &#45; die Frauen stellten Kleidung, Decken sowie andere Nutzgegenstände wie für den Eigengebrauch so auch als Tauschobjekte her. Die Männer fertigten Holzgegenstände an &#45; kleinere Haushaltsgeräte und Werkzeug. In der Küstengegend baute man auch Wein und Oliven an. Während der Weinanbau in der heutigen Zeit nicht mehr betrieben wird, lebt der Olivenbau wieder verstärkt auf.

In den Ortschaften der Küstenregion, die klein und eng scheinen, herrscht ein mediterraner Stil vor. Die Häuser waren einfach und bescheiden eingerichtet, der Hausrat bestand aus Holz und war von Hand gefertigt. Im Erdgeschoss befanden sich der Kamin (die Feuerstelle) und der Keller (die Konoba) oder aber das Vieh; im Dachboden (im oberen Stockwerk) befand sich der Schlafraum (die Kammer). Die Dächer wurden mit Dachziegeln gedeckt. Anfang des 20. Jh., mit dem Auftreten von Zement, wurden fassartige Betondächer ohne Armaturen errichtet, sog. &quot;Kuppeldächer&quot;. Dieser Stil des Dachbaus ist einzigartig, auch wenn Ähnlichkeiten zu anderen Stilen des Dachbaus, die in einigen anderen mediterranen Gebieten angewandt wurden, bestehen. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts, genauer seit dem Bau der sog. &quot;Jadranska magistrala&quot; (alte kroatische Küstenstrasse), dem Auftreten des Tourismus und der Möglichkeit, in größere Städte abzuwandern, unterliegt das Leben immer schnelleren Veränderungen.

*Quelle: www.rivijera&#45;paklenica.hr</description> 
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	  <title>Argyruntum</title>
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	  <description>Es ist eine wenig bekannte Tatsache, dass die heutige Starigrad&#45;Paklenica entstand aus den Grundmauern der alten Stadt &#45; Argyruntum. Der Plinius der Ältere (Caius Olinius Secundus), in seinem Buch &quot;Natural History&quot;, Argyruntum wurde Oppida, das Dorf, dessen Bewohner römische Bürgerrecht erworben bedeutet aufgeführt.

Die Stadt wurde auf einer kleinen Halbinsel an der Gesamtfläche von 3,5 h, von Mauern umgeben, wie von einem epigraphische Denkmal belegt.

Nachdem das Denkmal festgestellt, dass Argyruntum empfangen und Rang Municipium während der Herrschaft des Tiberius (31&#45;35.g.). Wie Zadar, Porec und anderen Städten der frühen Kaiserzeit wird angenommen, dass sich innerhalb der Mauern gibt regelmäßige Straße (cardo und decumanus) sein. Entlang der Hauptstraße, die alte in die Stadt führte es eine &quot;Stadt der Toten&quot; &#45; Friedhof.

Alte Glas ArgyruntumIstraživanje antike Nekropole hat viele Zeugnisse von hohem kulturellen und zivilisatorischen Niveau der Bevölkerung dieser Stadt ist. Die Asche der Verstorbenen kremiert langsam in Glas, Stein oder Keramik&#45;Urnen, und mit ihm waren, wie es der Brauch in der ganzen römischen Reich, langsam diverse Erzeugnisse für die Bestimmungen des Verstorbenen, &quot;Jenseits&quot;. So wird verschiedenen Glas&#45; und Keramikgefäße, Knochen, Metall und Bernsteinschmuck, Öllampen usw. gefunden, um den Wert von Bernsteinschmuck markieren &#45; von einfachen Perlen Ringe mit Porträts von Frauen und reich verzierten Box sowie eine große Anzahl von Öllampen &#45; Alfalfa .


Alte Glas ArgyruntumNajzanimljivija ist sicherlich eine Sammlung antiker Glas &#45; auch 146 Gefäße in verschiedenen Formen (Schalen, Becher, Flaschen).

Von allen auf dem neuesten Stand erforscht und gefunden werden sagen, dass die Starigrad&#45;Paklenica seinen alten Zeit erlebt in der vollen Pracht der Zivilisation des römischen Reiches. Die Sammlung von antiken Glas im Archäologischen Museum von Zadar ausgestellt.

* Ab http://www.rivijera&#45;paklenica.hr Taken</description> 
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	  <title>Mirila</title>
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	  <description>Auf den Gebirgssatteln, Hügeln und Lichtungen von Velebit befinden sich entlang den Gebirgswegen Mirila (Totenraststeine), aus Stein gefertigte Grabdenkmäler.

Sie entstanden in einer Zeit, als in den Hinterhöfen von Velebit Bewohner noch gelebt und gestorben (17.&#45;20. Jh.) sowie hauptsächlich von Viehwirtschaft gelebt wurde.

Sie bewahren Andenken an die auf den Gebirgshängen Verstorbene, welche bis zur Dorfkirche und bis zum Friedhof, auf welchem sie begraben wurden, getragen werden mussten. Auf diesem schweren Weg war es erlaubt, stehen zu bleiben, sich zu erholen und den Verstorbenen auf nur eine Stelle auf den Boden legen zu dürfen, nämlich auf der Stelle, wo der Verstorbene seinen letzten Gruß an die Sonne richtet.

Auf dieser Stelle entstand ein Mirilo – ein Maß des Verstorbenen, welches mit einem nach vertikal aufgestellten und einem Sockelstein, ferner den Täfelungen dazwischen, sowie Symbolen im flach eingeritzten Relief des vertikal stehenden Steins gekennzeichnet ist. Sie wurden mehr verehrt und häufiger besucht als das Grab, in welchem sich lediglich “ein Körper, ohne Seele, welches auf dem Mirilo geblieben ist”, befindet.

Mystische bildnerische Darstellungen auf den vertikalen Steinen, unter welchen sich am häufigsten ein Kreuz und ein Solarkreis befinden, weisen auf eine Kontinuität der künstlerischen Schmückung von vorgeschichtlichen Kulturen über die frühchristliche Zeit und die Ikonographie der Grabsäulen hin, während Inschriften eine seltene Erscheinung sind und eher der neueren Zeit angehören.

Der Pfad umfasst 6 Lokalitäten der Mirila in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes Ljubotic, des einstigen Zentrums dieses Teils von Velebit, zu welchem die Bevölkerung aller umliegenden Hinterhöfe gravitiert hat. Hier befindet sich auch der Ortsfriedhof – Ausgangspunkt der Prozessionen, die den Verstorbenen zum Begräbnis getragen haben. Jede Lokalität ist mit Wort und Bild Teil einer Geschichte dieses einmaligen Brauchs. Die größte erhaltene Lokalität mit mehr als 300 Mirila sind die sogenannten Vukicer Mirila (4), welche sich entlang des alten Weges befinden, der den Hinterhof Bristovac mit Ljubotic verband.

Von der Anhöhe, auf welcher sich die sogenannten Renjevacer Mirila (5) befinden, bietet sich eine wunderschöne Ansicht auf den gesamten Kanal unterhalb des Gebirges Velebit, bis hin zu der Inselgruppe des Archipels von Zadar.

Beim Rückweg können Sie sich in der Dorfwirtschaft Vrata Velebita erholen, das Ethnohaus und die ständige Ausstellung über die Entwicklung der Bienenwirtschaft in Dalmatien und dem Mittelmeerraum besuchen sowie, nach vorheriger Anmeldung, die heimischen Spezialitäten genießen.

&#45; Besichtigungszeit: 2 Stunden;
&#45; Notwendige Ausstattung: Sportbekleidung und – schuhe, Wasser;
&#45; Schwere des Pfads: leicht, ausgenommen der Anstieg bis zur Lokalitet 5 und des Abstiegs im Dorf Ljubotic – mittelschwer.
&#45; Pfadlänge: 5 km




*Quelle: www.rivijera&#45;paklenica.hr</description> 
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	  <title>Eine kurze reise durch die vergangenheit</title>
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	Lehrpfad
	Mesolithikum
	Neolithikum und Kupferzeit
	Bronzezeit und Eisenzeit
	Antike
	Mittelalter und Neuzeit


&amp;nbsp;

Lehrweg
Der küstenzugewandte Hang des Velebits gleicht auf den ersten Blick einer Steinwüste, die sich nicht für das Leben von Menschen zu eignen scheint. Jedoch täuscht der Anblick, denn dieses Gebiet ist bereits seit mindestens zehntausend Jahren bewohnt. Längst verstorbene Ureinwohner haben eine Vielzahl von Spuren hinterlassen, die von ihrer Anwesenheit, ihrer Geschichte und ihrer Urgeschichte zeugen. Unsere Reise durch die Vergangenheit ist in fünf kurze Kapitel geteilt. Die ersten drei Kapitel beziehen sich auf die Urgeschichte, die sich über die Zeit der Jäger und Sammler vom Ende der Eiszeit über die neolithischen Hirten bis hin zu den liburnischen Machthabern, die den Anfang der Neueren Geschichte kennzeichnen, erstreckt. Die letzten beiden Kapitel decken die geschichtlichen Perioden der römischen Herrschaft und der unruhigen Jahrhunderte des Mittelalters ab.

Mesolithikum
Erste menschliche Spuren auf dem Velebit Man geht davon aus, dass dieses Gebiet, anderen Orten am Mittelmeer gleich, während der letzten Eiszeit von kleineren Gruppen paläolithischer Jäger und Sammler bewohnt wurde. Der Meeresspiegel lag damals ca. 120 m tiefer als heute. Die gesamte Nordadria war Festland, weites grasbewachsenes Flachland, auf dem Urrinder und Wildpferde grasten. Der Velebit&#45; Kanal war ein breites Tal, durch das ein Fluss floss, der Velebit selbst war kalt und abweisend, seine höchsten Spitzen mit Gletschern bedeckt.

Paläolithische Jäger&#45;Sammler hielten sich in der Nähe ihrer Nahrungsquellen auf, die sich vor allem in den Tälern befanden, die heute unter dem Meer liegen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir bis jetzt keine Spuren von ihnen entdeckt haben. Erst als gegen Ende der Eiszeit der Meeresspiegel anzusteigen begann, mussten die Menschen anfangen, in höheren bergigen Gebieten nach neuen Möglichkeiten des Überlebens zu suchen. Sie beschäftigten sich auch weiterhin mit dem Jagen und Sammeln; doch statt der Rinder und Pferde, die gemeinsam mit dem Adria&#45;Flachland verschwunden waren, jagten sie nun Gemsen und diverses andere Wild, das die Velebiter Felsen bewohnte. Aus dieser Zeit stammen die frühesten Spuren, die auf die Anwesenheit von Menschen auf dem Velebit verweisen &#45; unansehnliche mesolithische Feuersteinwerkzeuge aus den tiefsten Schichten der Vaganacka&#45;Höhle unter dem Veliko Rujno.

Neolithikum und Kupferzeit
Die Ankunft der Viehzüchter Vor ungefähr achttausend Jahren erreichten die ersten Viehzüchter und Ackerbauern aus dem Südosten die Adria. Sie kamen auf dem Meerweg, in kleinen Gruppen, und brachten Weizen, domestizierte Schafe und Ziegen mit sich, ebenso das Grundwissen über ihre Aufzucht. Die Jagd und das Sammeln verloren in kurzer Zeit an Bedeutung, sie wurden von der Viehzucht und dem Ackerbau abgelöst. Auf dem Velebit begann sich das Hirtenleben, das bis vor nicht allzu langer Zeit eine der wichtigsten wirtschaftlichen Tätigkeiten bleiben wird, zu entwickeln. Die karstige Landschaft bietet zwar den Ackerbauern keine großen Möglichkeiten, für die Aufzucht von Kleinvieh ist sie jedoch relativ vorteilhaft. Die Weiden liegen im Gebirge verstreut auf unterschiedlichen Höhen, so dass sie saisonal genutzt werden können. Wenn im späten Frühling das Gras in den Vorgebirgen verdorrt, werden die Herden in die noch immer grünen Täler und Hochebenen, die sich zwischen den karstigen Berggipfeln verstecken, getrieben. Während sie den Sommer im Hochgebirge verbringen, wo sich die größten und saftigsten Weiden befinden, beginnen sie im Herbst, wenn es kühler wird und die ersten Regenschauer fallen, ihren Abstieg in Richtung Küste. Derartige saisonale Wanderungen von Herden und Hirten dauern seit tausenden von Jahren an, genauer seit Anbeginn des Neolithikums. Zeit und Erosion haben die Spuren der damaligen bescheidenen Unterkünfte und Pferche fast vollständig ausgelöscht, jedoch finden sich in der Felswand zahlreiche Höhlen, die Mensch und Vieh ebenfalls als Unterschlupf dienten. Alleine im Nationalpark und in seiner unmittelbaren Umgebung gibt es ca. zwanzig dieser Höhlen. Oft wurden sie von Trockensteinmauern umgeben, manche von ihnen konnten selbst größeren Schaf&#45; und Ziegenherden Unterschlupf bieten.

Die archäologischen Schichten, die sich in diesen Höhlen angehäuft haben, bergen beredete Materialüberbleibsel &#45; zahlreiche Knochen von Haustieren, abgenutztes Werkzeug und Utensilien der vorgeschichtlichen Hirten.

Bronzezeit und Eisenzeit
Gesellschaftliche Differenzierung und monumentale Bauwerke Brončano doba donosi život u većim zajednicama, raslojavanje društva i podizanje prvih monumentalnih građevina. Mnogi strateški važni položaji na krševitim glavicama i istaknutim grebe ni ma utvrđuju se i opasuju bedemima. Takve pretpovijesne utvrde na uzvisinama nazivaju se gradinama.

Eine “gradina” spielte eine wichtige Rolle bei der Verteidigung. Bei Gefahr konnte sie den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Schutz dienen; manch eine der „gradinas“ war vielleicht sogar zum dauerhaften Residieren der lokalen Machthaber gedacht. Ihre trockensteinernen Schutzmauern, einst aus großen Steinen erbaut, sind heute entweder zerstört oder verzogen. Sie erinnern an ringartige Aufschüttungen, die mancherorts noch immer einige Meter hoch sind. Die „gradine“ über den Orten Modric, Seline, Starigrad und Milovac dienten dem Schutz der ertragreichsten Felder in diesem Teil des Küstenlandes. Gleichzeitig bewachten sie wichtige Hirten&#45; und Handelswege, die durch Paklenica oder über Rujno in den Velebit und von dort nach Lika führten. Dennoch spielte sich der lebendigste Verkehr über das Meer ab, vor allem in der Eisenzeit, als das Seefahrervolk der Liburner die nördliche Adria beherrschte. Die kleine „gradina“ auf Veliki Vitrenik, dem herausragenden Gipfel, der sich über dem Eingang von Velika Paklenica erhebt, wurde aller Wahrscheinlichkeit nach erbaut, um die Meerwege kontrollieren zu können. Von der „gradina“ erstreckt sich der Blick auf einen großen Teil des Velebit&#45;Kanals, so dass von hier aus beizeiten das Herannahen feindlicher oder die Rückkehr der eigenen Schiffe gemeldet werden konnten. In der Nähe zahlreicher “gradinas” befinden sich die Gräber der bronzezeitlichen und eisenzeitlichen Machthaber, die einst über diese Gebiete herrschten. Sie wurden unter großen, runden, steinernen Hügeln in Grabtruhen aus Steinplatten begraben. Am nördlichen Rand von Starigrad, im Vorort namens MatkovaËa, befinden sich einige dieser Grabhügel.

Antike
Aufstieg und Fall der römischen Herrschaft Während der letzten beiden Jahrhunderte v.Ch. wurde die Adriaküste allmählich von den römischen Legionen erobert. Mit der Gründung der römischen Provinz Dalmatien zu Beginn des 1. Jh. n. Ch. wurde die römische Herrschaft dauerhaft etabliert. In den Gebieten, die bis dato von den Liburnern beherrscht worden waren, begann das Zeitalter des Schrifttums und damit auch der Geschichtsschreibung. Es folgten Jahrhunderte des „Römischen Friedens“, die sowohl die Geldwirtschaft als auch die Entstehung der ersten Städte mit sich brachten. Zu jener Zeit entstand auch Starigrad, röm. Argyruntum. Die Stadt stand auf einer kleinen, nur ca. 3,4 h großen Insel. Die Insel wuchs &#45; aufgrund von Versumpfung und Zuschüttung der flachen Bucht &#45; in neuerer Zeit vollkommen mit der Küste zusammen. Argyruntum entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem ziemlich wichtigen Markt. Im vierten Jahrzehnt n. Ch. ließ Kaiser Tiberius Schutzmauern und Türme um die Stadt errichten. Neben der Straße, die stadtauswärts nach Südwesten führte, befand sich der Stadtfriedhof. Aus ungefähr vierhundert erforschten Gräbern wurden reichhaltige und mannigfaltige archäologische Funde geborgen: Silber&#45;, Bronze&#45; und Bernsteinschmuck, Keramik&#45;, Glas&#45; und Metallgeschirr, Waffen und Werkzeuge. Diese Funde zeugen von dem relativen Wohlstand der Stadtbewohner und den lebhaften Handelsbeziehungen über das gesamte Mittelmeer. Den Grabfunden nach zu urteilen, starb das Leben in Argyruntum Anfang des 4. Jh. n. Ch. aus. Die Zeit des Friedens wurde durch die Überfälle der „Barbarenvölker“ unterbrochen, die letzten Endes zum Zerfall des einst mächtigen Römischen Reiches führten. Den letzten Versuch, die Adriaküste noch einmal in das Kaiserreich einzugliedern, unternahm der oströmische Kaiser Justinian. Mitte des 6. Jh. n. Ch. ließ er mehrere Burganlagen zum Schutz von Flotten und Küstenbewohner errichten. Die Mauer&#45; und die Turmruinen über Modric östlich von Seline sowie bei Sveta Trojica unweit Tribnje waren Teile dieser Verteidigungsanlage, die jedoch nur für kurze Zeit in der Lage war, den endgültigen Zerfall der antiken Welt an der Adria aufzuhalten.

Mittelalter und Neuzeit
Kroaten, Türken, Venezianer und Bunjevci Das frühe Mittelalter war gekennzeichnet von Umwälzungen, die unter dem Namen “Große Völkerwanderung” bekannt geworden sind. Zu jener Zeit kamen die Kroaten nach Dalmatien. Das älteste erhaltene Relikt ihrer Anwesenheit in diesem Gebiet ist die frühmittelalterliche St. Georg&#45;Kirche in Rovanjska, die im 9. oder 10. Jh. n.Ch. erbaut worden ist. Dass das Leben auf dem Gebiet von Starigrad weiterging, bezeugt die mittelalterliche St. Petruskirche. Seit dem 13. Jh. wurde der Friedhof, der sich um die Kirche herum befindet, benutzt; die auffälligsten Grabsteine &#45; massive Steinplatten, von denen manche mit einfachen, flachen Reliefbildern verziert sind &#45; stammen vom Ende des Mittelalters (14. &#45; 16. Jh.) Zur selben Zeit sind wahrscheinlich auch zwei Burgen errichtet worden: „Vecka kula“ auf einer Landzunge östlich von Starigrad und „Paklaric“ auf längst verlassenen vorgeschichtlichen Ruinen über dem Eingang zu Velika Paklenica. Es folgten zwei Jahrhunderte Krieg gegen die Türken, in deren Verlauf das Velebiter Vorgebirge schwer zu Schaden kam. Im Jahr 1527 nahmen die Türken Lika und das Hinterland Dalmatiens ein, daneben besetzten sie Obrovac, am Fluss Zrmanja gelegen. Dreißig Jahre später nahmen sie auch einen großen Teil der Ravni Kotari ein. Indem sie das Novigrader Meer erreichten, waren sie in der Lage, die Landverbindung zwischen den nördlichen und südlichen Teilen Kroatiens zu durchtrennen. Die küstennahen Velebiter Gebirgshänge verwandelten sich in Niemandsland und wurden zu Schauplätzen häufiger kriegerischer Auseinandersetzungen, Überfälle und Plünderungen. Die Bewohner konnten nur flüchten oder fortziehen, das Velebiter Vorgebirge verödete vollkommen. Die Verheerung dauerte 150 Jahre an. Mit dem Nachlassen der türkischen Macht begannen die venezianischen Obrigkeiten bereits im Jahr 1671 das verlassene und verödete Starigrad neu zu besiedeln. Bis zum Ende des 17. Jh. war fast das gesamte Vorgebirge besiedelt. Die neuen Bewohner waren die Bunjevci, Kroaten aus den Nachbarregionen, die damals noch immer unter der Vorherrschaft der Türken standen. Im Jahr 1700 zogen sich die Türken schließlich vollkommen zurück, und das Vorgebirge des südlichen Velebits fiel dem Zusammenschluss des venezianischen Dalmatiens zu.

*Quelle: www.rivijera&#45;paklenica.hr</description> 
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